Online-Tools: Meine Favoriten vorgestellt für die Toolparade

Rathes Sachchithananthan — 10.Jan.2016
in Web

Ein Beitrag, den ich schon länger schreiben wollte und der auch schon teilweise fertiggestellt in der Schublade lag, ist dieser Artikel über Online-Tools, die ich verwende, um meinen digitalen Alltag zu optimieren.

Da passt es auch sehr gut, dass ich den Aufruf von ZIELBAR zur Blogparade und sogar noch etwas Zeit gefunden habe, um diesen Beitrag zu schreiben. Informationen zur Blogparade und die vielen interessanten Artikel von den anderen Teilnehmern findet ihr auf der Seite von ZIELBAR.

Meine Online-Tools, die ich hier beschreibe, helfen mir dabei meinen Alltag als Webdesigner, Webentwickler und Hobby-Blogger zu meistern. Sie helfen mir dabei, dass ich trotz einer Vielzahl an Projekten immer den Überblick habe und nicht im Chaos versinke.

Trello

In meinem Blog habe ich das schon glaube ich mehrfach erwähnt, aber für den Fall, dass du ein neuer Leser bist oder das verpasst haben solltest: Mein Nr. 1 Tool ist ganz klar Trello!

Es ist nicht lange her, dass ich Trello für mich entdeckt habe. Seitdem habe ich schon viele verschiedene Sachen mit Trello ausprobiert und ich muss Stand jetzt sagen, dass ich ohne Trello vollkommen aufgeschmissen wäre.

Trello benutze ich im Job vielfältig:

Online-Tool Nr.1: Trello
Online-Tool Nr.1: Trello

Ich benutze Trello aber nicht nur für meinen Job. Mein Fitness-Trainingsplan ist auch in Trello geplant. Ich habe sogar ein Kärtchen, in dem ich abhake, welche Nährstoffe ich bald zu mir genommen haben muss. Meine Organisation für den Road-Trip, den ich gerne dieses Jahr noch unternehmen will, wird auch über Trello gemanaged.

Wie du siehst, kann man Trello vielseitig einsetzen. Das Konzept von Trello ist mit Absicht sehr simpel gehalten. Du hast im Prinzip die Möglichkeit Boards anzulegen, in diesen Listen zu erstellen und die kannst du mit Kärtchen befüllen. Wie Pinnwand quasi. Du kannst die Kärtchen mit Labels versehen und denen ein Ablaufdatum geben.

Es gibt keine Vorgaben wie der Workflow aussehen muss oder wie die Kärtchen in den Listen verschoben werden müssen. All das entscheidest du alleine. Und dafür liebe ich Trello. Ich kann kreativ sein und viele Anwendungsfälle mit Trello abdecken und muss mich gar nicht erst um ein anderes Tool bemühen.

Der Nachteil an so viel Freiheit: Man braucht Disziplin. Da z.B. kein Workflow definiert ist wie die Kärtchen von einer Liste in die andere kommen, musst du diesen Workflow definieren. Und du musst diesen selbst strikt einhalten, denn es gibt da keine Kontrolle. Wenn ein Kärtchen das Ablauf-Datum überschritten hat, dann wird das Kärtchen zwar rot markiert, aber Trello zwingt dich nicht dazu, dass du das Kärtchen als Erstes abarbeitest. Da ist deine Disziplin gefragt.

Trello ist übrigens kostenlos. Es gibt zwar auch eine kostenpflichtige Variante, aber diese habe ich bisher nicht gebraucht.

Jetzt habe ich so viel über Trello geschrieben, dass man denken könnte, dass Trello alles kann und ich nichts anderes Online-Tool mehr brauche. Dem ist aber nicht so. Längere Texte lassen sich in Trello nicht so gut verwalten. Ist ja auch nicht dafür gedacht. Aber zum Glück gibt es noch andere nützliche Online-Tools.

OneNote

Eines davon ist OneNote. Das Online-Tool funktioniert wie die Evernote-App. Für mich als Besitzer von Windows Phones, der in der Windows Welt zu Hause ist und mit auch ein kleiner Microsoft-Fanboy ist, ist OneNote mit Microsoft als Herausgeber natürlich die beste Notiz-App.

Was mache ich damit? Lange Texte, die ich lese und mir als Inspiration für neue Texte dienen könnten, kopiere ich einfach da rein. Und wenn ich mal in der Bahn sitze, lese ich mir die Texte durch und markiere die interessanten Stellen und mache mir meine eigenen Notizen dazu. Später wird die Sammlung an Notizen dann genommen, um in Word dann die Artikel vorzuschreiben, die dann später hier im Blog oder in den Papierkorb landen. (Ich hoffe, dass in Zukunft mehr in den Blog als im Papierkorb kommt.)

Zusammen mit dem neuen Edge-Browser und der Notiz-Funktion dort, kann man die Arbeit in OneNote noch weiter vereinfachen. Dann kann man sich das Kopieren & Einfügen sparen und direkt im Browser Notizen erstellen, welche dann automatisch in meiner App landen.

Ich möchte jetzt nicht alle weiteren Microsoft-Tools im Detail erläutern, daher hier noch 3 Apps, die ich recht häufig einsetze: Word zum Schreiben von Texten, OneDrive als Speicherlösung und Outlook für Mail und Kalender

Feedly

Das Web entwickelt sich rasend schnell. Und wenn du als Entwickler nicht untergehen willst, dann solltest du 2016 nicht mit einem Entwicklungsstand von 2014 arbeiten. Du musst immer up2date sein. Wie erreicht man das? Lesen, lesen und noch mehr lesen.

Auch wenn ich derzeit wenig Zeit finde, um mal wieder ein richtiges Buch zu lesen, so versuche ich doch sehr viel im Web mitzulesen. Dafür habe ich mir einen Feedly-Account zugelegt und wichtige Kanäle dort abonniert. Da kommt einiges zusammen. Zum Beispiel sind Alistapart und das Smashing Magazine in dieser Sammlung.  Ich lese dort meistens nur die Überschriften und markiere mir die für mich relevant erscheinenden für später. Einmal die Woche setze ich mich dann abends bei einer Tasse Tee hin und lese mir diese Artikel durch. Ist sehr inspirierend, erholsam und stärkt noch dein Wissen. Was will man mehr? Die interessantesten Links sharen. Dafür gibt’s bald Dolinco.

Dolinco

Das Letzte in meiner Liste an Online-Tools, das ich hier vorstellen werde, gibt es noch gar nicht. Das ist mein eigenes Projekt, mein ehemaliges „Lern-Projekt“ Dolinco. Es handelt sich hierbei um ein Tool, dass ich vor Allem aus dem Grund baue, weil ich dieses Tool unbedingt haben will, um interessante Links mit der Welt zu teilen. Und ich scheine da nicht der Einzige zu sein. Warum nicht ein Vorhandenes fragst du dich? Wieso nicht direkt Feedly dazu benutzen?

Neues Online-Tool in der Mache: Dolinco
Neues Online-Tool in der Mache: Dolinco

Bei Dolinco handelt es sich um eine sehr einfach Variante eines Social-Bookmarking-Dienstes. Man kann seine Links in Sammlungen zusammenführen und diese dann veröffentlichen. Mir ist dabei wichtig, dass das ganz simpel geht. Und die einzelnen Seiten dieser Sammlungen sollen auch noch ansehnlich aussehen, dass ich die in meinem Blog oder auch sonst wo verlinken würde. Dolinco plane ich im März zu veröffentlichen. Ihr werdet bis dahin noch Näheres dazu erfahren.

Und noch viele mehr

Es gibt noch viel mehr Online-Tools, die zum Einsatz kommen, aber diese sind eher spezifisch und würden diesen Artikel zu sehr in die Länge ziehen. Analyse-Tools wie Google Analytics, Google Pagespeed oder Tools, die beim Webdesign helfen wie ColorHexa oder LoremIpsum-Generator werden von mir natürlich auch benutzt.

Aber die Tools aus diesem Beitrag sind die wichtigsten. Vor einiger Zeit habe ich noch Buffer für mich wiederentdeckt, dazu kann ich aber noch nicht viel sagen, da ich da noch am Austesten bin. Vielleicht kommt da mal ein eigener Beitrag zu, aber hier war es das erstmal.

Wie sieht es denn bei dir aus? Welche Online-Tools verwendest du, um die Produktivität und Qualität deiner Arbeit zu verbessern? Schreib mir gerne in die Kommentare!

Rathes Sachchithananthan

Rathes Sachchithananthan

Hi, ich bin Rathes. Gründer dieses Blogs. Darüber hinaus habe ich Aheenam gegründet, eine Agentur für digitale Lösungen. Dort konzipiere und entwickle ich die digitale Weiterentwicklung meiner Kunden. Ich brenne für das Thema "Tamilen und Tamil Eelam" und bin ein Microsoft-Fanboy. Du findest mich auch auf diversen sozialen Netzwerken

Web und die Welt — Gott kann auch mal drin vorkommen

Ein Blog über das Web und die Welt. Wir schreiben über viele interessante Themen wie z.B. das Web, Tamil Eelam oder über Fotografie. Vielleicht ist auch was für dich dabei?